Stari Grad Insel Hvar
Dieses Städtchen verfügt über ein reiches touristisches Angebot: wunderschöne Strände imnitten der mediterranen Ve¬getation, umgeben von Olivenhainen und Weinbergen, zahlreiche archäologische Funde und Sakralobjekte, Jagdtourismus (Hasen und Fasane), Unterwasserjagd, gemütliche Hotels...
Die Siedlung entwickelte sich im östlichen Teil der Bucht von Starigrad an SteIle der griechischen Kolonie Pharos, die von den griechischen Kolonisten von der ägäischen Insel Para im 4. Jh. v. Christi gegriindet worden war. Die Siedlung wurde mit den Befestigungsmauern umgeben, deren Überreste bis auf den heutigen Tag aufbewahrt sind, genauso wie der antike Kataster des Feldes von Starigrad, was eine archäologische Seltenheit darstellt.
Die archäologischen Überreste aus der römischen Zeit sind zahlreich. Die wertvollsten sind jedoch vom Bürgersteig gedeckte Fragmente eines Mosaiks in der Mittleren Straße, das altchristliche Taufbecken der Kirche des hl. Johannes aus dem 12. Jh., Überreste der alter Villen...
Stari Grad verliert aber an Bedeutung, nachdem die Venezianer die Insel besetzt hatten, die die Stadt Hvar bevorzugten. Im 19. Jh. entwickelte sich außer dem Handel auch das Seewesen und die Schiffahrt. In der Mitte der Siedlung befindet sich die befestigte Sommervilla Tvrdalj von Petar Hektorovic mit dem Fischteich, der ethnographischen Sammlung und dem Park aus dem Jahr 1520. Vor der Villa steht die Statue dieses bekannten Dich¬ters, ein Werk des Bildhauers Ivan Mirkovic, das 1956 entdeckt wurde.
Unter den Sakralobjekten ist die Renaissancekirche des hl. Rok aus dem 16. Jh. bedeutend, sowie die barocke Pfarr¬kirche des hl. Stefan aus dem 17. Jh. und das Dominikanerkloster aus dem 17. Jh., in dem sich eine reiche Bibliothek, das Archiv, die numismatische Sammlung, die Sammlung der Kunstwerke, das Lapidari¬um und die Fossilsammlung befinden. In der Klosternähe ist das Kirchlein des hl. Nikolaus, in dem sich ein hölzernes ver¬goldetes Barockaltar befindet. Im östlichen Teil der Stadt dominiert der wunderschöne von Familienhäusern umgebene Platz, der zur Zeit des Barocks seine Form bekam. An der Meeresküste ist die kleine Renaissancekirche des hl. Hieronymus.
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